Der Micro Bit genannte Rechner besteht im Wesentlichen aus einer vier mal fünf Zentimeter großen Platine und erinnert damit an Mikrocomputer wie den Raspberry Pi oder den Arduino.

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Er soll diese Modelle jedoch nicht ersetzen, sondern sie ergänzen. Auf der Platine sitzt ein 32-Bit-Prozessor von ARM mit integriertem Bluetooth 4.0, hinzu kommen ein Beschleunigungs- und ein Magnetismussensor, einige programmierbare LEDs, ein USB-Anschluss sowie zwei Minitaster für Eingaben.

Die Energieversorgung erfolgt über zwei externe AA-Batterien. Die BBC stellt zudem eine Website zur Verfügung, auf der die Schüler ihre selbstgeschriebenen Programme zunächst ausprobieren können, bevor sie sie per USB oder Bluetooth auf den Micro Bit übertragen.

Hilfe beim Design des Micro:bit kam von Chiphersteller ARM, außerdem leisteten die Barclays Bank, Microsoft, Samsung und die Lancaster University ideelle und finanzielle Unterstützung. Sobald die siebten Klassen versorgt sind, soll der Micro Bit in Großbritannien und anderen Ländern auch zum Kauf angeboten werden. Zudem will die BBC die Spezifikationen unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen.

Das Ergebnis dieses Experiments wird heute noch Niemand erahnen. Eines lässt sich jedoch jetzt schon sicher sagen – es können rein aufgrund der schieren Größe, Vielfalt und dem Einfallsreichtum der Schüler-Community jede Menge unerwartete und überraschende Internet of Things Anwendungen und Lösungen entstehen!