Mobility as a Service

Mobilität als Dienstleistung (MaaS)

Wir haben uns innerhalb von wenigen Jahren an Flatrates für Telefonie, Internetzugang, Musik oder Filme gewöhnt. Es locken unbegrenzt lange Telefonate, unlimitierte Datennutzung oder reichhaltiger Medienkonsum zu einem überschaubaren und vergleichsweise niedrigem Festpreis.

Wieviel Fantasie braucht es, um eine Flatrate für Mobilität zu denken?

Zuverlässig und schnell von A nach B zu gelangen, wann immer es notwendig ist und so oft wie man es nutzen möchte. Dieses Versprechen hatte bisher der private PKW als Individualverkehrsmittel gegeben, das jedoch vor allem in der jungen Generation und in urbanen Ballungszentren immer mehr an Bedeutung verliert.

Stattdessen wird gewinnt ein intermodaler Mix aus den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln immer mehr an Bedeutung. Bisher bedeutet das in den meisten Fällen, dass man für jedes einzelne Verkehrsmittel gesondert einen gültigen Fahrschein erwerben muss, eine eigene App zur Abrechnung braucht und seine Reiseroute aufwendig in vielen kleinen Einzelschritten zusammenstellt.

Spulen wir ein paar wenige Jahre nach vorn in die Zukunft

Blicken wir ein paar Jahre in die Zukunft und kaum einer wird sich noch an den kleinteiligen und kräftezehrenden Aufwand zur Reiseplanung erinnern.

Stattdessen liefern eine App oder ein Webdienst fertige Routenvorschläge für die Fortbewegung von A nach B. Für keine einzige Teilstrecke werden Kosten fällig – abgerechnet wird am Monatsende ein fester Pauschalbetrag.

Open MaaS

Wir sind fest davon überzeugt, dass kein einziger Anbieter oder Konzern in unserer Welt auch nur annähernd in der Lage ist, ein derart komplexes System allein aus eigener Kraft zu erschaffen und einen globalen Übergang vom heutigen Status Quo dorthin gestalten zu können.

Stattdessen erscheint es wesentlich aussichtsreicher, gemeinsam ein offenes Ökosystem zu bauen, das bestehende Verkehrsmittelbetreiber dazu einlädt, sich mit ihrem (regionalen) Domänenwissen und ihrem Kundenstamm zu beteiligen.

Ein offenes Ökosystem lädt dazu ein, sich zu beteiligen

Die zugrundeliegende Infrastruktur liegt dabei offen und steht jedem der beteiligten Partner zur freien Verfügung. Dieser kann sein vorhandenes Geschäft individuell anbinden. Auf diese Weise wird die enorme Gesamtkomplexität, alle (potentiell weltweiten) Mobilitätsanbieter in eine zentrale Infrastruktur zu integrieren, in kleine lösbare Anbindungen heruntergebrochen.

Die Positionierung einzelner Anbieter findet durch das jeweilige Domänenwissen, den individuellen Kundenstamm, lokale Regulierungen oder die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben statt. Gleichzeitig erzeugt der Wettbewerb einen stetigen Innovationsdruck auf jeden einzelnen Partner, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.