Genauso wie sich in der Digitalwirtschaft in den letzten elf Jahren einiges verändert hat, unterliegt auch unser Verein einem stetigem Wandel. Der Start ins Jahr 2017 war für den openBIT durchwegs positiv. 15 engagierte Mitstreiter – mehr als ursprünglich geplant – haben das letzte Januarwochenende gemeinsam auf dem Scherauer Hof verbracht, um die Zukunft des openBIT neu zu denken. Die Themen reichten von der Vision des Vereins über die Besetzung der Vorstandspositionen bis hin zu operativen Themen wie das Projektmanagement und das Kommunikationskonzept.

OpenBIT ist in einer Findungsphase. Während der beiden Tage haben wir, unter der Berücksichtigung der Wünsche unserer Mitglieder, mit einem frischen, dynamischen Team die Zielsetzung und die Struktur des Vereins hinterfragt. Wir haben erfolgreich eine gemeinsame Sichtweise auf unseren Themen- und Arbeitsbereich, sowie auf einzelne Maßnahmen, Ziele, Werte und Visionen erarbeitet. Den ersten Entwurf für das weitere Vorgehen haben wir fertiggestellt. Jetzt wird er erweitert, reflektiert und zur Diskussion gestellt werden. Der Austausch und viele intensive Diskussionen haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und viel Überzeugung und operatives Entstehen die nächsten Schritte sein werden.

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Unsere Vision

Wir haben unsere Kernthemen Business, Innovation und Technology um einen gesellschaftlichen Fokus ergänzt, den wir in der Praxis schon lange leben und bereits bei der Umbenennung von OSBF in openBIT diskutiert hatten. Der Vereinsname openBITS (S für Society stand damals bereits zur Diskussion. Konkret drücken wir in der neuen Vision aus, dass unsere Themen eine hohe gesellschaftliche Bedeutung haben und immer aus einer menschlichen Perspektive zu betrachten sind. Der Mensch steht somit im Mittelpunkt. Business, Innovation und Technologie sollen dem Menschen dienen, um einen gesellschaftlichen Fortschritt zu erreichen. Durch diese Gesellschaftsorientierung unterscheiden wir uns von anderen Vereinen und Verbänden der ITK Branche.

Die Vision stellt unsere Handlungen und Themen unter ein gemeinsames Dach. Die Herausforderung besteht nun darin, die Vision für jeden greifbar und verständlich zu machen.

Wie bereits im vergangenen Jahr andiskutiert haben wir die Rollen des openBIT verändert. Es wird weiterhin einen vollhaftenden Vorstand geben, der jedoch ohne Vorsitzenden auskommen wird. Die wichtigsten Personen im Verein sind weiterhin die aktiven Mitglieder. Um für sie mehr zu erreichen haben wir die neuen Rollen der Creator und Supporter definiert.

Die Vision: Business, Innovation und Technologie beeinflussen unsere Gesellschaft. Die Mitglieder des openBIT e.V. sind Creator (Gestalter) und Supporter (Unterstützer), die diesen Einfluss menschen- und wertorientiert gestalten. Unsere Werte sind Transparenz, Menschheitsethik und eine offene Denkweise.

Die Rolle der bisherigen kooptierten Vorstände wird durch die des Creator ersetzt. Sie fokussieren sich darauf, unsere bestehenden Themen weiter voran zu treiben und viele neue spannende Projekte ins Leben zu rufen. Ein Creator muss in einem Projekt aktiv sein und Verantwortung für das Projekt übernehmen. Die Anzahl der Creator in einem Projekt ist offen und die Personen, die diese Rolle einnehmen können, darf je nach Projektphase oder persönlicher Situation wechseln, solange immer zwei Ansprechpartner für Vorstand und Geschäftsstelle definiert sind.

Mitglieder, die nicht die Möglichkeit haben sich zeitlich stark in Projekten zu engagieren sind fortan Supporter (Unterstützer). Sie stellen ihre Mitgliedsbeiträge, aber auch – je nach Möglichkeit – ihr Netzwerk, Fachwissen, Räume für Veranstaltungen, technische Ausstattung etc. zur Verfügung. Ergänzend wird es ein Advisory Board geben, über das die Verbindung zu anderen Organisation formalisiert werden kann. Zudem suchen wir nach spannenden Persönlichkeiten die den Verein im Advisory Board unterstützen.

Zur Mitgliederversammlung werden wir einen dementsprechenden Entwurf zur Satzungsänderung vorlegen.

Wie geht es weiter?

Die größte Herausforderung für uns ist es, den Verwaltungsaufwand für openBIT deutlich zu reduzieren, viele Dinge in Zukunft einfacher zu machen und sicherzustellen, dass unsere Ideen in Projekten umgesetzt werden. Wir haben ein Framework entwickelt, an dem wir in den kommenden Wochen weiterarbeiten werden und unseren Fokus stärker auf die einzelnen Projekte legen, indem wir sie unterstützen, wirksam und umsetzbar zu werden. Dieses Framework und die neue Kommunikationsstrategie stellen wir im nächsten Newsletter detailliert vor.

Wir freuen uns schon darauf, aus vielen unterschiedlichen Richtungen Creator und Supporter zu gewinnen und deutlich zu machen, wo die Stärke des openBIT für jeden Einzelnen liegt. Sie sind herzlich eingeladen, uns auf dieser Reise zu begleiten!